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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

ECTS

ECTS sind Leistungspunkte des europäischen Systems, mit denen der Arbeitsaufwand eines Moduls gemessen und Studienleistungen zwischen Hochschulen vergleichbar gemacht werden.

ECTS steht für European Credit Transfer and Accumulation System. Ein Punkt entspricht einem Arbeitsaufwand, der Präsenzzeit, Vor- und Nachbereitung sowie Prüfungsleistungen umfasst. Ein Studienjahr wird üblicherweise mit 60 Punkten angesetzt, also 30 pro Semester. Ein Bachelor umfasst daher in der Regel 180 Punkte, ein konsekutiver Master meist 90 oder 120 Punkte.

Die Punkte werden vergeben, wenn ein Modul erfolgreich abgeschlossen ist, und sind von der Note getrennt zu betrachten. Für Studierende ist ECTS besonders bei einem Hochschulwechsel oder beim Auslandsaufenthalt wichtig, weil Leistungen nach dem Punktesystem angerechnet werden. Das Learning Agreement legt beim Auslandsstudium fest, welche Leistungen mit welchen Punkten anerkannt werden sollen.

Mit ECTS arbeiten die meisten Studiengänge im Bologna-System, also Bachelor und Master in Deutschland und in vielen europäischen Ländern. Die Punkte sagen nichts über die Qualität eines Studiums aus, nur über den geplanten Umfang. Deshalb lohnt sich ein Blick auf das Modulhandbuch, das die Leistungspunkte je Modul ausweist.

  • Punkte werden pro Modul vergeben, meist nach einer bestandenen Prüfung.
  • Ein Anrechnungsantrag stützt sich auf ECTS-Punkte und die Modulbeschreibungen.
  • Das Transcript of Records zeigt Punkte und Noten für Studierende im Ausland.
  • Das System bildet eine gemeinsame Grundlage für Studiengänge im europäischen Hochschulraum.

Häufige Fragen

Wie viele ECTS-Punkte sammelt man pro Semester?

Üblicherweise 30 Punkte pro Semester, also 60 pro Studienjahr. Abweichungen sind möglich, etwa bei Praxissemestern oder Teilzeitstudium, und die Studienordnung nennt den konkreten Plan.

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