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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

Kolloquium

Das Kolloquium ist eine mündliche Prüfung oder ein Fachgespräch über eine Abschlussarbeit, bei dem Ergebnisse vorgestellt und diskutiert werden, teils auch eine Vortragsreihe.

Das Wort Kolloquium hat im Hochschulalltag zwei Bedeutungen. Zum einen ist es eine mündliche Prüfung, in der man die eigene Abschlussarbeit vorstellt und Fragen beantwortet. Zum anderen bezeichnet es eine regelmäßige Vortragsreihe, in der Forschende, Promovierende oder Gäste ihre Arbeit präsentieren und diskutieren. Je nach Hochschule heißt die mündliche Prüfung auch Verteidigung oder Disputation.

Beim Abschlusskolloquium präsentiert die Person ihre Ergebnisse in einem Vortrag und beantwortet danach Fragen der Prüfenden. Die Bewertung fließt in die Gesamtnote ein, je nach Ordnung mit unterschiedlicher Gewichtung. Wer gut vorbereitet ist, kennt den eigenen Forschungsstand und kann Grenzen der Arbeit benennen.

In der Promotion ist das Kolloquium oft ein fester Rahmen, in dem Zwischenergebnisse diskutiert werden. Es ist ein Ort für Rückmeldung, aber auch für formale Entscheidungen. Der Weg zu diesem Schritt führt über die Promotion, und für Abschlussarbeiten im Studium gilt der Eintrag zur Masterarbeit.

  • Vortrag über die Ergebnisse, danach Fragen der Prüfenden.
  • Diskussion von Zwischenergebnissen in Forschungsgruppen.
  • Öffentliche Vortragsreihen, je nach Institut.
  • Feedback aus einem fachkundigen Kreis vor der Abgabe.
  • Wer im Kolloquium souverän auftritt, nutzt die Gelegenheit, die eigene Arbeit kritisch zu verteidigen und Fragen zu klären.

Häufige Fragen

Ist ein Kolloquium öffentlich?

Die Vortragsreihen sind oft öffentlich zugänglich. Das Abschlusskolloquium findet je nach Hochschule öffentlich oder nur vor den Prüfenden statt, das regelt die Ordnung.

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