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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

Nebenfach

Das Nebenfach ist ein zweites Studienfach neben dem Hauptfach, das in einem Studiengang mit Fächerkombination zusätzlich belegt und geprüft wird.

Das Nebenfach ergänzt das Hauptfach und wird oft in einem festen Umfang belegt. Es kann fachlich verwandt sein, etwa Geschichte neben Germanistik, oder bewusst einen anderen Bereich abdecken, etwa Informatik neben Wirtschaftswissenschaften. Die Hochschule legt fest, welche Nebenfächer kombinierbar sind und wie viele Leistungspunkte darauf entfallen.

Im Studium hat das Nebenfach eine eigene Prüfungsordnung oder einen eigenen Teil der Ordnung. Das bedeutet, dass Anmeldefristen, Wiederholungsregeln und Prüfungsformen sich unterscheiden können. Wer zwei Fächer parallel studiert, sollte die Termine beider Bereiche früh abstimmen, weil Überschneidungen im Stundenplan häufig vorkommen.

In älteren Studiengängen wie dem Magister war die Wahl des Nebenfachs ein zentrales Element, weil sich daraus der Abschluss ergab. Heute ist das Nebenfach stärker strukturiert. Wer ein Nebenfach studieren möchte, kann im Zwei-Fach-Bachelor beide Fächer gleichwertig belegen, was etwas anders geregelt ist als ein klassisches Hauptfach mit Nebenfach.

  • Fächer, die fachlich verwandt sein oder bewusst ergänzen können.
  • Eigene Prüfungen mit Fristen und Regeln.
  • Die Kombinierbarkeit legt die Hochschule fest.
  • Ein Wechsel des Nebenfachs ist oft möglich, aber an die Anerkennung gebunden.
  • Die Auswahl sollte auch mit Blick auf spätere Berufsziele getroffen werden, weil das Nebenfach im Lebenslauf sichtbar ist.

Häufige Fragen

Kann ich das Nebenfach später noch wechseln?

Das hängt von der Ordnung der Hochschule ab. Oft ist ein Wechsel möglich, wenn die bereits erbrachten Leistungen im neuen Fach anerkannt werden können.

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