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Begriff im Glossar

Semesterticket

Das Semesterticket ist eine vergünstigte Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr, die Studierende über den Semesterbeitrag für ein ganzes Semester erwerben.

Das Semesterticket gilt im Nahverkehr eines Verkehrsverbunds und wird in vielen Hochschulorten über den Semesterbeitrag bezahlt. Oft ist das Ticket für alle Studierenden verpflichtend und an den Beitrag gekoppelt, sobald die Studierenden sich dafür entschieden haben. Die Geltung richtet sich nach dem Gebiet des Verbunds, teils auch nach Tageszeiten, sodass man sich über Reichweite und Geltungsbereich vorab informieren sollte.

Die Einführung wird häufig in einer Urabstimmung unter den Studierenden entschieden, und die Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund führt die Studierendenschaft. Das Modell heißt je nach Ort Semesterticket, Solidarticket oder anders. Die Konditionen unterscheiden sich von Ort zu Ort, deshalb lohnt sich der Blick in die Angebote des eigenen Verbunds.

Wer das Ticket nicht nutzen möchte, kann sich in manchen Modellen befreien lassen, sofern die Ordnung dies vorsieht. Für Studierende, die nicht am Hochschulort wohnen, kann das Ticket allein nicht ausreichen, etwa für Fahrten nach Hause. Da es Teil der Semesterkosten ist, steht es in der Finanzplanung oft schon fest, bevor das Semester beginnt.

  • Gilt im Nahverkehr des jeweiligen Verkehrsverbunds, nicht überall im gleichen Umfang.
  • Oft an den Semesterbeitrag gekoppelt und für das ganze Semester gültig.
  • Eine Befreiung ist nur möglich, wenn die Ordnung sie vorsieht und ein Nachweis vorliegt.
  • Die Preise und Modelle unterscheiden sich von Verbund zu Verbund.

Häufige Fragen

Kann ich mich vom Semesterticket befreien lassen?

In manchen Modellen ist eine Befreiung möglich. Ob und unter welchen Bedingungen, regelt die Ordnung der Studierendenschaft oder des Verkehrsverbunds.

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