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StudienbereicheStudienatlas

Wirtschaftswissenschaften

Sportmanagement/Sportökonomie studieren: Zahlen und Entwicklung

Sportmanagement verbindet Betriebswirtschaft mit Sport. Hier erfährst Du, was im Studium auf Dich zukommt und in welchen Branchen Absolventen arbeiten.

Platz 57 von 223−3,5 % in 5 Jahren

Mannschaft beim Training
Mannschaft beim Training Foto: Geoff Scott / StockSnap (CC0)

Kurz gesagt

Kurz in Zahlen: 10.179 Studierende im Wintersemester 2025/26, Platz 57 von 223, Frauenanteil 26,8 %. Sportmanagement/Sportökonomie gehört zum Studienbereich Wirtschaftswissenschaften.

Profil in Zahlen

Studierende
10.179Wintersemester 2025/26
Frauenanteil
26,8 %
Frauen 26,8 %übrige 73,2 %
Internationale Studierende
5,8 %ausländische Staatsangehörigkeit
Studienanfänger
1.4771. Hochschulsemester
Bestandene Prüfungen
2.143Prüfungsjahr 2025

Entwicklung der Studierendenzahl

Studierende im Fach Sportmanagement/Sportökonomie je Wintersemester2,5 Tsd.5,0 Tsd.7,5 Tsd.10 Tsd.13 Tsd.15 Tsd.WS 2017/18: 5.303WS 2018/19: 5.545WS 2019/20: 5.635WS 2020/21: 10.549WS 2021/22: 10.981WS 2022/23: 11.125WS 2023/24: 10.717WS 2024/25: 10.437WS 2025/26: 10.1795.30310.17925/2617/1819/2021/2223/2425/26
Studierende im Fach Sportmanagement/Sportökonomie je Wintersemester
  • Veränderung in 5 Jahren−3,5 %WS 2020/21 bis WS 2025/26
  • Veränderung in 8 Jahren+91,9 %WS 2017/18 bis WS 2025/26, längste vergleichbare Reihe
Werte als Tabelle
Studierende je Wintersemester
SemesterStudierendezum Vorjahr
WS 2017/185.303–
WS 2018/195.545+4,6 %
WS 2019/205.635+1,6 %
WS 2020/2110.549+87,2 %
WS 2021/2210.981+4,1 %
WS 2022/2311.125+1,3 %
WS 2023/2410.717−3,7 %
WS 2024/2510.437−2,6 %
WS 2025/2610.179−2,5 %

Geschwisterfächer im Studienbereich Wirtschaftswissenschaften

11 Fächer mit eigener Seite, sortiert nach Studierenden.

  1. 233.231
  2. 91.819
  3. 52.381
  4. 21.586
  5. 12.047
  6. Sportmanagement/Sportökonomie26,8 % Frauen
    10.179
  7. Tourismuswirtschaft75,3 % Frauen
    8.565
  8. 5.312
  9. 2.199
  10. Verkehrswirtschaft33,5 % Frauen
    1.856
  11. 1.628

Fakten aus den Daten

  • Im Größenranking belegt Sportmanagement/Sportökonomie Platz 57.
  • Neben Sportmanagement/Sportökonomie führt der Atlas 10 weitere Fächer des Bereichs Wirtschaftswissenschaften.
  • Gemessen am Bereich Wirtschaftswissenschaften beträgt der Anteil des Fachs 2,3 %.
  • Frauenanteil: 26,8 %.
  • 5,8 % der Studierenden haben eine ausländische Staatsangehörigkeit.
  • Abgeschlossen haben 2.143 Studierende.

Was Sportmanagement ist

Sportmanagement bereitet auf Führungs- und Organisationsaufgaben im Sport vor. Dazu zählen Vereine, Verbände, Fitnessanbieter, Veranstalter, Sportartikelhersteller, Agenturen und Medien. Das Studium kombiniert Betriebswirtschaft mit sportwissenschaftlichen Grundlagen.

Du lernst, wie man Sportangebote plant, finanziert, vermarktet und rechtlich absichert. Dabei geht es um Budgets, Sponsoring, Veranstaltungen, Mitgliederbindung, Personal und Kommunikation. Sport wird als Wirtschaftsbereich mit eigenen Märkten, Akteuren und Regeln betrachtet.

Weil das Berufsfeld im Wandel ist, spielen digitale Medien, Datenanalyse und Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle.

Studieninhalte

Zu den Grundlagen gehören Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Marketing, Statistik, Recht und Volkswirtschaft. Ergänzt werden sie durch sportbezogene Module: Sportsoziologie, Sportpsychologie, Sportrecht, Sportökonomie, Eventmanagement und Sportsponsoring.

Praxisprojekte und Pflichtpraktika bei Vereinen, Verbänden oder Unternehmen sind üblich. Du organisierst Veranstaltungen, erstellst Konzepte oder analysierst Märkte. Viele Studiengänge enthalten Sprachmodule und Auslandsphasen, da der Sport international vernetzt ist.

Zugang und Hochschultypen

Sportmanagement wird an Fachhochschulen, an einzelnen Universitäten, an privaten Hochschulen und im dualen Studium angeboten. Viele Studiengänge sind zulassungsbeschränkt, weil das Interesse groß ist. Einige verlangen Praxiserfahrung im Sport, etwa als Übungsleiter oder Trainer, andere einen Eignungstest.

Private Hochschulen haben oft kleine Gruppen und enge Kontakte zu Verbänden, erheben aber Gebühren. Vergleiche Kosten, Praxispartner und Akkreditierung.

Dauer und Abschlüsse

Der Bachelor dauert sechs bis sieben Semester und umfasst Praxisphasen. Ein Master vertieft Management, Ökonomie oder Marketing und dauert drei bis vier Semester. Alternativ kannst Du einen betriebswirtschaftlichen Master wählen und Dich auf Sport spezialisieren.

Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, entscheidend sind Praxis, Netzwerk und Abschlussnote.

Berufsfelder

Absolventen arbeiten in Sportvereinen und Verbänden, bei Fitness- und Gesundheitsanbietern, in Sportagenturen, Eventfirmen, Sportartikelunternehmen und Medien. Auch Kommunen, Stadien- und Hallenbetreiber sowie Beratungen suchen Fachkräfte.

Der Markt ist wettbewerbsintensiv, die Zahl attraktiver Stellen begrenzt. Wer mehrere Praktika, Erfahrung im Ehrenamt und ein Netzwerk vorweisen kann, hat klare Vorteile. Der Einstieg erfolgt oft über Traineeprogramme oder befristete Stellen.

Für wen sich das Studium eignet

Du solltest Sport mögen, aber ebenso Spaß an Organisation und Zahlen haben. Kommunikationsstärke, Verhandlungsgeschick und Belastbarkeit sind wichtig, da Veranstaltungen oft am Wochenende stattfinden.

Wer Profisport glamourös findet, sollte realistisch bleiben: Die meisten Stellen liegen in Verwaltung, Vertrieb und Organisation, nicht im Rampenlicht.

Tipps zur Vorbereitung

Engagiere Dich ehrenamtlich in einem Verein oder einer Veranstaltung, das stärkt Bewerbung und Erfahrung. Mach Praktika in unterschiedlichen Bereichen, um Deine Richtung zu finden. Baue früh Kontakte auf, etwa über Hochschulgruppen, Messen und Branchenevents.

Lerne Englisch und gegebenenfalls eine zweite Sprache. Internationale Verbände, Ligen und Sponsoren verlangen sie.

Branchen im Überblick

Der Fitness- und Gesundheitsmarkt umfasst Studios, Kursanbieter und digitale Plattformen. Dort arbeitest Du in Vertrieb, Marketing, Standortleitung oder Produktentwicklung. Die Branche wächst, ist aber stark von Preisen und Mitgliederbindung geprägt.

Im Profisport und Eventbereich geht es um Ligen, Clubs, Ticketing, Sponsoren und Medienrechte. Hier sind Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Stressresistenz gefragt. Die Stellen sind begrenzt, aber gut sichtbar.

Sportartikelhersteller und Handel suchen Fachleute für Produktmanagement, Einkauf und Markenführung. Verbände und Kommunen planen Sportstätten, Förderprogramme und Veranstaltungen und beschäftigen Verwaltungsfachleute mit Sportbezug.

Entwicklung der Branche

Digitalisierung, E-Sports, Datenanalyse und Nachhaltigkeit verändern den Sport. Fanbindung läuft über Apps, soziale Medien und neue Erlebnisformate, Stadien setzen auf Energieeffizienz und Mobilitätskonzepte. Wer sich in diesen Feldern auskennt, ist gefragt.

Auch Gesundheitssport und Prävention gewinnen an Bedeutung, etwa durch Kooperationen mit Krankenkassen und Betrieben. Das eröffnet Berufsfelder abseits des klassischen Leistungssports.

Kompetenzen, die Arbeitgeber suchen

Neben dem Fachwissen interessiert Arbeitgeber, ob Du Projekte eigenständig steuern kannst. Veranstaltungsorganisation, Budgetverantwortung, Sponsorenakquise und die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen sind Erfahrungen, die Dich von anderen Bewerbern abheben. Sie lassen sich im Studium durch Projekte und im Ehrenamt sammeln.

Auch analytische Fähigkeiten gewinnen an Gewicht. Wer Zuschauerzahlen, Mitgliederdaten oder Vermarktungskennzahlen auswerten und daraus Entscheidungen ableiten kann, ist für Clubs, Verbände und Agenturen interessant.

Schließlich sind rechtliche Grundkenntnisse nützlich, etwa zu Verträgen, Haftung, Datenschutz und Vereinsrecht. Sie bewahren vor Fehlern und schaffen Vertrauen bei Partnern.

Studienstandorte und Lebensumfeld

Sportmanagement wird in Städten mit starker Sportinfrastruktur oft besonders praxisnah gelehrt. Die Nähe zu Vereinen, Verbänden, Stadien und Veranstaltern erleichtert Praktika und Nebenjobs. In kleineren Hochschulstädten sind die Kosten niedriger und die Betreuung enger.

Vergleiche daher Ausstattung, Kooperationspartner und Netzwerk der Hochschule, bevor Du Dich entscheidest. Ein Gespräch mit Alumni gibt Dir meist die ehrlichste Einschätzung zu Karrierechancen.

Wie Du Dein Profil schärfst

Wähle Wahlmodule und Praktika bewusst, damit sich ein roter Faden ergibt, etwa Eventmanagement, Vereinsentwicklung oder Sportmarketing. Eine Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem Verband oder Unternehmen liefert Referenzen und oft den ersten Kontakt zum späteren Arbeitgeber. Pflege Dein Netzwerk auch nach den Praktika, denn viele Stellen werden über persönliche Empfehlungen besetzt.

Letzte Hinweise

Prüfe vor der Einschreibung, ob der Studiengang akkreditiert ist und wie hoch die Quote der Absolventen mit Anschlussstelle ausfällt.

Was zählt bei Bewerbungen

Arbeitgeber achten auf Praxisnachweise, Engagement und eine klare Motivation. Eine aussagekräftige Bewerbung nennt konkrete Projekte statt allgemeiner Begeisterung für Sport.

Fazit zur Studienwahl

Entscheide Dich nach Interesse, nicht nur nach dem Glanz der Branche.

Sportmanagement in den Zahlen

Zum Wintersemester 2025/26 sind 10.179 Studierende im Fach eingeschrieben. Damit liegt es auf Rang 57 von 223 Studienfächern. Der Frauenanteil beträgt 26,8 Prozent.

Der Anteil internationaler Studierender liegt bei 5,8 Prozent, im ersten Fachsemester begannen zuletzt 1.477 Studierende. Die Zahlen zeigen, dass das Fach eher klein ist, mit hohem Männeranteil.

Die Zahlen auf dieser Seite stammen vom Statistischen Bundesamt und gelten für das Wintersemester 2025/26. Wie wir rechnen, steht auf der Seite Transparenz. Einen Fehler melden kannst du über Feedback.

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Häufige Fragen

Muss ich Leistungssportler sein?

Nein. Sportliche Erfahrung hilft, Pflicht ist sie meist nicht.

Wie gut sind die Jobchancen?

Der Markt ist eng, Praxis und Netzwerk zählen. Mit Spezialisierung gelingt der Einstieg.

Uni oder FH?

Die FH ist praxisnäher, Universitäten forschen stärker. Private Hochschulen bieten kleine Gruppen, kosten aber Gebühren.

Ist ein duales Studium möglich?

Ja, bei einigen Anbietern. Du arbeitest dann bei einem Verein oder Unternehmen mit.