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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

Eignungsfeststellung

Die Eignungsfeststellung ist ein Auswahlverfahren, mit dem Hochschulen prüfen, ob Bewerbende für einen Studiengang die nötigen Fähigkeiten oder Vorkenntnisse mitbringen.

Bei der Eignungsfeststellung geht es darum, ob jemand für ein bestimmtes Fach geeignet ist, nicht nur darum, welche Note vorliegt. Sie kann aus Tests, Gesprächen, Probearbeiten, Portfolios oder nachgewiesenen Vorerfahrungen bestehen. Die Hochschule legt in ihrer Ordnung fest, welche Form gilt und wie die Ergebnisse gewichtet werden.

In manchen Studiengängen ist sie verpflichtend, etwa in Fächern mit hohem Praxisanteil oder in Bereichen, in denen besondere Fähigkeiten vorausgesetzt werden. Häufig gibt es Kenntnisprüfungen in Sprachen oder Mathematik, die als Vorbereitung dienen. Die Ergebnisse entscheiden über die Zulassung oder über eine Auflage, je nach Studiengang.

Für Bewerbende ist es hilfreich, die Anforderungen früh zu lesen und sich gezielt vorzubereiten. Viele Hochschulen bieten Probetests oder Informationsveranstaltungen an. Ein verwandtes Verfahren ist die Eignungsprüfung, die vor allem in künstlerischen und sportlichen Studiengängen eine Rolle spielt. Auch das Orientierungsstudium kann zur Klärung beitragen.

  • Tests zu Fachwissen oder zum logischen Denken.
  • Gespräche mit Lehrenden zur Motivation und Eignung.
  • Probearbeiten, Portfolios oder Nachweise praktischer Erfahrung.
  • Vorbereitungskurse oder Probetests, die die Hochschule anbietet.
  • Je nach Ordnung fließen die Ergebnisse in ein Gesamtergebnis ein, das mit der Note verrechnet werden kann.

Häufige Fragen

Ist eine Eignungsfeststellung dasselbe wie ein NC?

Nein. Der NC wird über die Note vergeben, die Eignungsfeststellung prüft die fachliche oder persönliche Eignung. Beide können aber nebeneinander gelten.

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