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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit ist die Anzahl an Semestern, in der ein Studiengang bei regelmäßigem Studienverlauf abgeschlossen werden kann, und steht in der Studienordnung.

Die Regelstudienzeit gibt an, wie lange ein Studium bei normalem Verlauf dauern soll. Sie ist im Landesrecht oder von der Hochschule festgelegt und in der Studienordnung verankert. Ein Bachelor hat meist sechs bis acht Semester Regelstudienzeit, ein Master in der Regel zwei bis vier Semester.

In der Praxis dauert ein Studium häufig länger, weil viele Studierende Nebenjobs haben, Module wiederholen, Praktika einschieben oder das Studium unterbrechen. Die Regelstudienzeit ist deshalb ein Richtwert und keine Garantie. Sie spielt aber für Förderungen eine Rolle, etwa bei der Ausbildungsförderung, bei der die Förderdauer an sie anknüpft.

Viele Hochschulen veröffentlichen zusätzlich Angaben zur tatsächlichen Studiendauer, die oft länger ausfällt als die Regelstudienzeit. Wer wissen will, wie lange Absolventinnen und Absolventen tatsächlich brauchen, sollte diese Angaben nutzen. Dieser Zeitplan lässt sich mit den Begriffen Fachsemester und Hochschulsemester genauer beschreiben.

  • Angabe im Studienplan und in der Studienordnung.
  • Richtwert für Förderungen, Fristen und die persönliche Planung.
  • Die tatsächliche Studiendauer wird an vielen Hochschulen zusätzlich veröffentlicht.
  • Teilzeit und Beurlaubung verlängern die persönliche Studienzeit entsprechend.
  • Sie wirkt sich auch auf Regelungen zu Studienkonten aus, die einzelne Länder eingeführt haben.
  • Für Vollzeit- und Teilzeitstudium gelten daher unterschiedliche Maßstäbe bei der Planung.

Häufige Fragen

Muss ich mein Studium in der Regelstudienzeit abschließen?

Nein, sie ist ein Richtwert. Für bestimmte Förderungen oder Prüfungsfristen kann sie aber Bedeutung haben, deshalb sollte man die Folgen früh prüfen.

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