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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

Studienordnung

Die Studienordnung legt fest, welche Module ein Studiengang umfasst, in welcher Reihenfolge sie zu absolvieren sind und welche Ziele das Studium verfolgt.

Die Studienordnung ist die Grundlage für den Aufbau eines Studiengangs. Sie beschreibt Studienziele, Pflicht- und Wahlbereiche, den Gesamtumfang in Leistungspunkten und den vorgesehenen Studienverlauf. Sie wird vom zuständigen Gremium der Hochschule beschlossen und muss mit der Prüfungsordnung zusammenpassen.

Im Unterschied zur Prüfungsordnung geht es weniger um Regeln für Prüfungen, sondern um die inhaltliche Gestaltung des Studiums. Die Studienordnung legt zum Beispiel fest, welche Grundlagenfächer im ersten Jahr stehen oder wann ein Praktikum vorgesehen ist. Wer sein Studium plant, findet darin Antworten auf Fragen wie: Was lerne ich wann, und wie hängen die Module zusammen?

Die Studienordnung ist mit dem Modulhandbuch eng verbunden, das die Module im Einzelnen beschreibt. Sie bildet außerdem die Grundlage für die Regelstudienzeit, die im Studienplan angegeben wird. Änderungen betreffen oft nur neue Jahrgänge, deshalb lohnt es sich, den Stand zum Studienbeginn festzuhalten. Die Studienordnung der eigenen Hochschule ist meist online verfügbar.

  • Ziele und Kompetenzprofil des Studiengangs.
  • Gliederung in Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlbereiche.
  • Empfohlener Studienverlauf nach Semestern.
  • Regeln für Praktika, Auslandsaufenthalte und die Abschlussarbeit.
  • Änderungen werden in der Regel in den amtlichen Mitteilungen der Hochschule veröffentlicht, die öffentlich zugänglich sind.

Häufige Fragen

Was passiert, wenn sich die Studienordnung während meines Studiums ändert?

Änderungen gelten in der Regel zunächst für neue Jahrgänge. Für bereits eingeschriebene Studierende gibt es meist Übergangsregeln, die die Hochschule im Beschluss festlegt.

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