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StudienbereicheStudienatlas

Begriff im Glossar

Praxissemester

Das Praxissemester ist ein Studiensemester, das Studierende außerhalb der Hochschule in einem Betrieb, einer Schule oder einer Einrichtung verbringen.

Ein Praxissemester ist ein fest im Studienplan verankerter Abschnitt, in dem Studierende praktische Erfahrungen sammeln. Es findet in einem Unternehmen, einer Schule, einer sozialen Einrichtung oder einem Labor statt und wird oft durch Berichte, Projekte oder Kolloquien begleitet. Dauer und Form stehen in der Studienordnung und sind je nach Studiengang sehr unterschiedlich.

Häufig ist das Praxissemester in Ingenieurwissenschaften, Sozialer Arbeit, Wirtschaftswissenschaften und im Lehramt vorgesehen. Studierende sollen dadurch Theorie und Praxis verbinden und erkennen, wie Gelerntes angewendet wird. Meist betreut die Hochschule die Praxisphase und legt Ansprechpersonen und Berichtspflichten fest.

Für die Planung ist wichtig, ob das Praxissemester vergütet wird, wie es sich mit einem Auslandssemester verträgt und ob ein Praxisplatz schon vorab gesichert sein muss. Anders als ein Pflichtpraktikum, das oft kürzer ist, hat das Praxissemester einen festen Platz im Studienverlauf. Hinweise zur Gleichstellung von Leistungen gibt die Anerkennung.

  • Betreuung durch Lehrende der Hochschule und eine Ansprechperson im Betrieb.
  • Bericht, Projektarbeit oder Kolloquium als Nachweis.
  • Die Anrechnung ist in der Studienordnung geregelt.
  • Eine Vergütung ist möglich, aber nicht überall vorgesehen.
  • Das Praxissemester wird häufig durch eine Lehrveranstaltung vorbereitet, die den Praxisbezug herstellt.

Häufige Fragen

Muss ich mir den Praxisplatz selbst suchen?

Häufig ja, die Hochschule unterstützt aber mit Listen und Kontakten. Welche Hilfe angeboten wird, steht in der Studienordnung oder bei der zuständigen Praxisbeauftragten.

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